Feierliches Ende des Engelsjahres in der Immanuelskirche

Corona hieß der ungebetene Gast an der Geburtstagstafel von Friedrich Engels, der viele Festivitäten zu seinem 200. Geburtstag erschwerte. Auch zum Abschluss des Engelsjahres am Sonntag, 28. November 2021, sorgte Corona für manch leeren Platz in der Immanuelskirche. Dem zum Trotz bot die Immanuelskirche allen Gästen und Beteiligten einen feierlichen Rahmen für den letzten großen Tusch des Jubiläums.

Den Klangkörper unserer Kulturkirche brachten zu Beginn Cellistin Vera Milicevic und Violinist Florian Glöckner vom Wuppertaler Sinfonieorchester zum Schwingen und stimmten auf den Abend ein.

Sichtlich wohl fühlte sich auch der Kölner Kabarettist Jürgen Becker und war in seiner humoristischen Auseinandersetzung mit dem Revolutionär und der Verlagerung seiner Ideen ins Hier und Jetzt kaum zu bremsen.

Das Rednerpult gehörte dem temperamentvollen Rheinländer nicht allein. An ihm sprach Oberbürgermeister Uwe Schneidewind über die Chancen für die Zukunft, welche eine nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Schaffen Engels bietet.
Später dankte er zusammen mit Kulturdezernent Matthias Nocke Künstlern und Institutionen für ihr Engagement im Engelsjahr. Denn insbesondere die freie Kulturszene der Stadt setzte sich mit Friedrich Engels Bedeutung für unsere Gegenwartgesellschaft auseinander – und dies trotz des ungebetenen Gastes Corona, der nicht nur die Feierlichkeiten störte, sondern an ihren Existenzen rüttelt. Viele gingen dabei neue kreative Wege, denn nicht nur Pandemie und Klimawandel verlangen Umdenken und verändertes Handeln.

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Über die Transformation der Gesellschaft hat sich auch unser Vorstandsmitglied Monika Heigermoser Gedanken in der WZ-Kolumne des Freien Netzwerks Kultur gemacht.

Immanuelskirche: Engagiert und standhaft in stürmischen Zeiten

In der Kultur ist Transformation zu einem Schlüsselbegriff geworden. Sie steht für Veränderung in Krisenzeiten. Würden Sie aber die Immanuelskirche im Wuppertaler Osten mit Transformation in Verbindung bringen? Wenn Sie jetzt Nein denken, täuschen Sie sich.

Nach meiner Zeit als Leiterin des Kulturbüros fand ich mit der traditionellen Immanuelskirche den für mich richtigen Kulturort für ehrenamtliches Engagement. Ich kann heute vieles von der Wuppertaler – hier: Barmer – Geschichte und ihren subtilen Zusammenhängen besser verstehen und ich kann auf der anderen Seite viel an Erfahrung aus der Kulturförderung einbringen.

Die Immanuelskirche wurde vor mehr als 150 Jahren von der evangelisch-reformierten Gemeinde erbaut. Es war die Zeit der Hochindustrialisierung, in der aus allen Regionen Menschen nach Barmen und Elberfeld kamen, um Arbeit zu finden. Die Immanuelskirche wurde zum Zentrum religiöser Zusammenkünfte und zur Heimat vieler fremder Menschen. Damals war es eine Ehre für Bauarbeiter, an der Entstehung dieser Kirche mitwirken zu dürfen. Kann man sagen, dass Religion in diesen Zeiten den gesellschaftlichen Kitt bildete, den wir heute der Kultur zuschreiben?

Die Immanuelskirche überstand 150 Jahre, zwei Weltkriege, die große Brandkatastrophe 1943 in Oberbarmen und war im Nationalsozialismus konspirativer Ort der Bekennenden Kirche. Sie hat alles überstanden.

https://fnwk.de/Kolumne/category/engagiert-und-standhaft-in-st%C3%BCrmischen-zeiten?fbclid=IwAR2xMvSH_UKHjjs6dWoxlVkxfyb8iv_zPcHRKZlHm0akRR1OTHMxSHXCQFk

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